Gut zu Fuß mit der Fußgänger-Navigation UR-Walking

Wann haben Sie zuletzt einer anderen Person einen Fußweg erklärt? Wissen Sie noch, wie Sie das gemacht haben? Haben Sie Entfernungen benutzt, um der Person mitzuteilen, wann Sie ihre Richtung ändern sollte? Haben Sie markante Punkte, Gebäude oder Orte genannt, von denen Sie annehmen konnten, dass die Person sie sicher wiedererkennen könnte?

Vermutlich letzteres – und so funktioniert auch die Fußgänger-Navigation von NADINE. Sie errechnet Fußgängerrouten, die sich optimal an Präferenzen der Nutzer anpassen – wer beispielsweise mit viel Gepäck unterwegs ist, möchte möglichst wenige Straßen ohne Ampel überqueren. Ist eine Route gefunden, und der Nutzer unterwegs zum Ziel, dann sucht NADINE markante Punkte längs der Route und erklärt dem Nutzer, woran er vorbeigehen oder wo er abbiegen muss.

 

Um diese Art von Navigation überall möglich zu machen, ist es erforderlich, dass NADINE weiß, welche Punkte für Nutzer überhaupt markant sein können. Da es sich hierbei um eine sehr subjektive Wahrnehmung handelt, rechnet NADINE dies nicht selbst aus, sondern fragt seine Nutzer. Die können auf einer sensitiven Karte alle Gebäude in 2D- oder 3D-Perspektive anklicken und bewerten, wie stark sie auffallen und warum. Weil NADINE über viele Daten der einzelnen Gebäude verfügt, lernt NADINE im Laufe der Zeit, welche Punkte welchem Nutzer warum markant erscheinen, und unterbreitet immer bessere Vorschläge. Dieses intelligente Lernverfahren heißt Collaborative Landmark Mining. Es ermöglicht, dass NADINE rasch überall einsetzbar ist – je mehr Informationen über eine Gegend und ihre markanten Objekte vorliegen, desto präziser und genauer auf einen Nutzer zugeschnitten sind die Erklärungen, wie man schnell zum Ziel kommt. Alle Nutzer können sich beteiligen, NADINE noch besser zu machen, indem sie über ihr Smartphone mitteilen, was ihnen in der Umgebung gerade besonders auffällt.

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